Vom 03.10 – 07.10.2019 war es endlich mal wieder soweit. Nach eini­gen Jahren Pause machte sich der Posaunen­chor Plochin­gen auf zu eine Konz­ertreise nach Ungarn um dort die Fre­unde des evang. Kirchen­chors in der Part­ner­stadt Oros­zlány und des Posaunen­chors in Lajoskomárom zu besuchen. Der Posaunen­chor in Lajoskomárom feierte zudem sein 25-jähriges Jubiläum. Die Reise begann am Tag der deutschen Ein­heit um 06:00 Uhr mor­gens und ohne Zwis­chen­fälle nur durch kleinere Pausen unter­brochen, kamen wir um 18:00 Uhr in Oros­zlány an. Nach der Zim­mere­in­teilung in der Kata Pánzio Oros­zlány ging es zu Fuß zum ev. Gemein­de­haus, wo wir von unseren Fre­un­den mit einem leck­eren, selb­st­gemacht­en Buf­fet emp­fan­gen wur­den. Am näch­sten Mor­gen ging es nach Tatabánya zum Freilicht­mu­se­um für Berg­bau. Dort beka­men wir bei ein­er Führung einen Ein­blick in die harte kör­per­liche Arbeit unter Tage und das Leben der Bergar­beit­er in Ungarn. Im Anschluss fuhren wir noch zum Turul-Denkmal – dem großen Adler. Von dort hat­ten wir einen schö­nen Aus­blick über Tatabánya und die Umge­bung. Einige schaut­en sich auch noch eine kleine Höh­le in der Nähe an. Mit diesen Ein­drück­en ging es zurück zum Mit­tagessen und nach ein­er kurzen Pause schon an die Probe für das Konz­ert am Abend. Zu dieser kamen auch Fre­unde aus Mössin­gen und Lajoskomárom hinzu. So begeis­terten 45 Bläserin­nen und Bläs­er aus 3 Posaunenchöre das Pub­likum in der Fes­thalle in Oros­zlány. Der Abend endete in Gemütlich­er Runde mit unseren ungarischen Fre­un­den.

Am näch­sten Mor­gen wurde vor der Kirche ein Apfel­baum gepflanzt. Die wieder­ent­deck­te „Plochinger Luike“ soll an die schon lang anhal­tende Fre­und­schaft erin­nern und sie weit­er stärken. Das Wet­ter hat­te wohl ein Ein­se­hen mit dem Baum, der während der Fahrt schon etwas gelit­ten hat­te, denn es reg­nete fast den ganzen Tag. Auf der Weit­er­fahrt nach Lajoskomárom macht­en wir noch Halt in Velen­cei Kila­to und beim Emlepark. Wenn das Wet­ter ein Ein­se­hen mit uns gehabt hätte, hät­ten wir eine wun­der­bare Aus­sicht auf den Velence-See und die Umge­bung gehabt. Nach der Ankun­ft in Lajoskomárom bezo­gen alle ihre Unterkun­ft, entwed­er pri­vat, im Altenheim oder im „páskom cot­tage“. Nach dem Aus­pack­en ging es in die Gemein­de­halle zur Ein­spiel­probe für das große Jubiläum­skonz­ert. Während des Konz­erts wur­den 7 Mit­glieder des Posaunen­chors Lajosko­marom von unserem Bezirk­sposaunen­warts Frank Schilling mit der sil­ber­nen Ansteck­nadel für 25 Jahre aktiv­en Bläser­di­enst geehrt. Sie sind seit der Grün­dung mit dabei. Auch hier kon­nten wir das Pub­likum mit der abwech­slungsre­ichen Bläser­musik begeis­tern. Im Anschluss an das Konz­ert wurde beim Cot­tage noch lange kräftig gefeiert. Viele Fre­und­schaften wurde wieder aufge­frischt und neue geschlossen. Am Son­ntag nach dem Gottes­di­enst wurde auch im Lajoskomárom eine Plochinger Luike gepflanzt. Am Nach­mit­tag fuhren wir zum Plat­tensee und besichtigten die Abtei Tihany. Bei her­rlich­stem Wet­ter kon­nten alle den schö­nen Aus­flug genießen. Abends wurde nochmal der Grün­dung des Posaunen­chors am Grün­dungsweinkeller gedacht und bei einem leck­eren Gulasch (Pörkelt) und aus­geze­ich­netem Wein wurde noch lange gere­det, gelacht und gesun­gen. Am darauf­fol­gen­den Tag mussten wir lei­der wieder die Heim­fahrt antreten und uns ver­ab­schieden.

Es waren schöne Tage bei unseren Fre­un­den in Ungarn und wir freuen uns schon auf ein baldiges Wieder­se­hen.

Autor: Miri­am Schmidgall

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