Nachwuchsmusiker in der Falkensteiner Höhle

Am Son­ntag den 16.09.2018 starteten die Nach­wuchsmusik­er des CVJM Posaunen­chors zu einem spek­takulären Aus­flug auf die schwäbis­che Alb. Ziel war die Falken­stein­er Höh­le zwis­chen Graben­stät­ten und Bad Urach, eine von weni­gen wasser­führen­den Höhlen in Deutsch­land. Die Nieder­schläge sick­ern hier durch den Karst der Alb­hochfläche und sam­meln sich in der Höh­le. Die Wass­er der Höh­le bilden die Quelle der Elsach.

Aus­ges­tat­tet mit Neo­pren-Anzü­gen, Hel­men und Höhlen-Lam­p­en startete die Gruppe zur Höh­len­tour. Jochen von Cojote Out­door events erteilte vor dem Höh­lenein­gang die let­zten Instruk­tio­nen. Bei 6°- 8°C Wassertem­per­atur und 10° — 12°C Luft­tem­per­atur ging es tief in die Höh­le hinein. Das Wass­er stieg dabei zwis­chen­zeitlich je nach Kör­per­größe bis auf Brusthöhe. Fan­tastis­che Tropf­steine säumten den teil­weise recht engen Weg.  Vor­bei am Regen­tör­le, Kalksin­ter­beck­en und dem Sarggang erre­ichen wir nach 400m den Gold­gräber­stollen, indem im 18. Jhd. nach Gold geschürft wurde. Direkt daran schließt sich der erste Siphon der Falken­stein­er Höh­le an. Einige nah­men den Mut zusam­men und sind durch den Siphon hin­durch getaucht. Auf dem Rück­weg testeten wir noch die Lehm­rutsche. Auf den let­zten 20m hieß es dann „Lam­p­en aus“ und wir sind in absoluter Dunkel­heit wieder aus der Höh­le gek­let­tert. Das Ausziehen der Neo­pren-Anzüge war min­destens so angenehm wie das anschließende Grillen der roten Würste auf dem nahegele­ge­nen Grillplatz. Nach dieser Stärkung ging ein ein­drucksvoller Aus­flug zu Ende.

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