Beim Jahreskonzert des CVJM-Posaunenchores kamen 2.114,60 € an Opfer zusammen. Das Opfergeld wird je zur Hälfte für die Ausbildung von Vikaren in Siebenbürgen/Rumänien verwendet und für die CVJM-Posaunenarbeit.

Die Spende für die Ausbildung der Vikare über 1.057,30 € haben nun zwei Musikerinnen des Posaunenchores, Sarah Hekler und Anns Straub, an den Sprecher des Vikarkurses, Vikar Jakob Fuchs, überreicht.

Die “Ev. Kirche A.B. in Rumänien”, wie sie offiziell heißt, hat seit 1990 mehr als 70% ihrer Mitglieder verloren. Lange war es nicht sicher, ob die Kirche in Siebenbürgen Bestand haben wird. Nun gibt es – zum ersten Mal seit zehn Jahren – wieder vier Vikare in Ausbildung mit Unterstützung der Württembergischen Landeskirche und die Ev. Kirche Rumänien schaut wieder nach vorne.
Weil die Kirche gar nicht mehr die Ressourcen für die Ausbildung hatte, haben die zwei Vikarinnen und zwei Vikare viele ihrer Schulungen zusammen mit württembergischen Vikaren absolviert.
Sie sind die Hoffnung ihrer Kirche – und für viele Siebenbürger ist die Kirche auch das Zentrum ihrer Identität. Die Vikarinnen und Vikare leben und arbeiten aber unter ganz anderen Bedingungen als bei uns. Vikar Fernolendt etwa betreut alleine, ohne Ausbildungspfarrer vor Ort, mehrere Ortschaften – verwaltet Kirchen und Friedhöfe – als einziger Angestellter der Kirche weit und breit. Dabei erhalten die Vikare eine Entschädigug, die kaum zum Leben ausreicht. Lebensmittel sind in Rumänien etwa so teuer wie bei uns.
Der CVJM-Posaunenchor hat vor einigen Jahren auf einer Konzertreise die Verhältnisse in Siebenbürgen kennen gelernt. Ein Gespräch mit dem damaligen Oberbürgermeister von Sibiu und heutigen Staatspräsidenten von Rumänien, Klaus Johannis , ist den Teilnehmern ein unvergessliches Erlebnis.

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